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Die Sprache „des Lebens“ verstehen

May 9, 2018

 

Irgendwo weit draußen in der Prärie unterm funkelnden Sternenhimmel sitzt ein alter Indianer mit seinem Enkel am knisternden Lagerfeuer.

„Mein Junge“, sagt der Alte nach einer Weile nachdenklich, „ich habe heute gehört, wie Du mit Deiner Schwester gestritten hast“. Er nimmt einen tiefen Zug aus seiner Pfeife und tippt seinem Enkel mit dem Mundstück auf die Brust. „Du solltest wissen, dass in jedem Herzen ein uralter Kampf zwischen zwei Wölfen tobt“.

Der Junge wird neugierig: „Auch in meinem?“

„Oh, ja, auch in Deinem! Der eine Wolf ist böse. Er hat viele Namen: „Falscher Stolz, Zorn, Neid, Eifersucht, Gier, Rache, Selbstmitleid, Groll, Lüge oder Überheblichkeit.

Der andere ist gut. Man nennt ihn Freude, Friede, Liebe, Verzeihen, Mitgefühl, Gelassenheit, Demut, Güte, Barmherzigkeit oder Aufrichtigkeit.“

Der Enkel rutscht unruhig hin und her: „Und? Welcher Wolf gewinnt den Kampf? Der gute oder der böse?“

Der alte Indianer hält einen Moment inne und sagt dann: „Der, den Du fütterst.“ 

Nach einer Weile fügt er nachdenklich hinzu: „Und da gibt es auch Menschen, die erlauben, dass andere den bösen Wolf zusätzlich füttern, dann wächst er besonders schnell“.

 

Jeder von uns hat seine Eigenarten und Fehler, aber das wichtigste daran ist, was wir daraus machen. Wenn wir uns auf die negativen Gefühle konzentrieren, an alten Sachen festhängen, nicht verzeihen können oder anderen erlauben, Macht über unsere Gefühle und Gedanken zu erlangen, dann werden diese Gefühle in uns mächtiger und sprechen in Form von Problemen, Symptomen, Wünschen und Krankheiten zu uns.

 

Früher oder später fragt sich jeder Mensch nach dem Sinn des Lebens, sucht Möglichkeiten, das Leben und sich selbst besser zu verstehen. Dabei hat das Leben uns einen wunderbaren Botschafter geschickt, der gern bereit ist, uns allen zu zeigen und zu erklären. Wir erkennen ihn nur meist nicht, weil er uns so nahesteht. Es ist unser Körper.

Unser Körper, dieser wunderbare Botschafter des Lebens, sagt uns nicht nur, wo wir uns nicht lebensgerecht verhalten, er sagt uns stets auch genau, was zu tun ist, um wieder ganz in Harmonie mit dem Leben zu sein. Er schickt uns ständig Botschaften, nicht nur über die verschiedensten Krankheitssymptome, sondern auch über die Form unseres Gesichts, unserer Mimik, Gestik und unseren Gangs.

Der Körper lässt für uns etwas sonst Unsichtbares sichtbar werden, damit wir es erkennen und wenn wir ein Symptom nicht beachten, dann schickt er uns den Schmerz damit wir auf diese Botschaft aufmerksam werden.

Bei unseren Autos ist es, wenn die Öldruckkontrollleuchte aufleuchtet, da wissen wir genau was zu tun ist. Wir müssen Öl nachfüllen. Niemand würde auf die Idee kommen, das Kontrolllämpchen mit einem schwarzen Klebeband abzukleben und so zu tun als wäre alles Ok. Jeder weiß was diese Handlung zur Folge hätte. Ein sonderbares Geräusch unter der Motorhaube und zeitgleich würde uns der Motor um die Ohren fliegen.

Wenn wir die Strafzettel nicht bezahlt haben, genügt es auch nicht, die Lenkererhebung zu verbrennen.

 

Um die innere Sprache leichter verstehen zu können, ist es wichtig sich erstmals bewusst zu machen welche visuellen, auditiven oder kinästhetischen Wahrnehmungen lösen ein unangenehmes Gefühl aus, welche inneren Verhaltensweisen vertrete ich aus Loyalität zur Umwelt, die mir nicht gut tun und wieviel Futter geben ich täglich den „inneren bösen Wolf“, aber auch den „inneren guten Wolf“ zu fressen.  

 

Jede Krankheit kann nur dann entstehen, wenn es zwischen der „Befehlszentrale“ im Gehirn und dem diesen Gehirnbereich untergeordneten Organ oder Körperteil zu einer Informationsstörung oder im Extremfall sogar zu einem Informationsausfall kommt. Denn jedes Organ und jeder Körperteil steht mit einem bestimmten Gehirnareal in direkter Verbindung und bekommt von dort seine Informationen. Dieser Gehirnbereich ist allerdings auch für die Bearbeitung und Lösung bestimmter Probleme und Konflikte zuständig. Wird nun ein bestimmtes Gehirnareal ständig durch solche Konflikte in Anspruch genommen, kann es seinen untergeordneten Körperteil oder Organ nicht mehr optimal steuern.

Man wir krank.

 

Um die Signale dafür, dass Sie nicht Sie selbst sind, zu erfahren, schreiben Sie ein Tagebuch mit all den negativ aufkommenden Gefühlen, mit denen Sie sich täglich auseinandersetzen und die von Ihnen vermuteten inneren oder äußeren Auslöser, die zu diesen negativen Gefühlen führen.

Die Grundregel für ein Leben in Gesundheit und Freude ist seit Jahrtausenden

bekannt - “Natürlich Leben“.

Zum Abschluss noch eine kurze Geschichte.

 

Ein altes Märchen erzählt von Göttern, die zu entscheiden hatten, wo sie die größte Kraft des Universums verstecken sollten, damit sie der Mensch nicht finden könne, bevor er dazu reif sei, sie verantwortungsbewusst zu gebrauchen.

Einer der Götter schlug vor, sie auf der Spitze des höchsten Berges zu verstecken, aber sie erkannten, dass der Mensch den höchsten Berg ersteigen und die größte Kraft des Universums finden würde, bevor er dazu reif sei. Ein anderer Gott sagte, lasst uns diese Kraft auf dem Grund des Meeres verstecken. Aber wieder erkannten sie, dass der Mensch auch diese Region erforschen und die größte Kraft des Universums finden würde, bevor er dazu reif sei. Schließlich sagte der weiseste Gott: „Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die größte Kraft des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird niemals dort danach suchen, bevor er reif genug ist, den Weg nach innen zu gehen.“

Und so versteckten die Götter die größte Kraft des Universums im Menschen selbst, und dort ist sie noch immer und wartet darauf, dass wir sie in Besitz nehmen und weisen Gebrauch davon machen.

Was sagt uns dieses Märchen von der größten Kraft des Universums?

Das wir alle wunderbaren Fähigkeiten in uns tragen, aber wir müssen nur danach suchen und sie entdecken.

 

Je mehr wir die positiven Gefühle und den Frieden in uns stärken, desto mehr profitieren wir davon und können unser Leben genießen! 

 

 

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