Neurofeedback bei Chronische Schmerzen

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Viele Menschen halten Schmerzen für etwas Objektives. Je gravierender die Ursache ist, desto schlimmer tut es weh. Aber tatsächlich hängt es von vielen Umständen ab, wie stark ein Schmerz wahrgenommen wird. Wer unter einer hohen Stressbelastung ächzt, sich einsam fühlt, traurig oder sogar depressiv ist, empfindet unangenehme Reize stärker als jemand, der rundum "gut drauf" ist.

Laut Schmerzexperten, reagiert der Mensch bei zuwenig Schlaf empfindlicher auf Reize.

Unter all diesen Umständen wächst auch das Risiko, dass Schmerzen chronisch oder sogar selbst zur Krankheit werden. Weil schon harmlose Reize als schmerzhaft empfunden werden oder weil die Schmerzen einer Verletzung oder Erkrankung bestehen bleiben, obwohl die Ursache längst überwunden ist.

Auch wenn sich ein "Schmerzgedächnis" gebildet hat, kann Neurofeedback dabei helfen, diese sinnlos gewordene Reaktion wieder zu verlernen.

Mit der Neurofeedback- Therapie werden körperliche Prozesse rückgemeldet, die entweder gar nicht oder nur sehr schwer wahrgenommen werden. 

Ziel ist es, dem Menschen diese körperlichen Prozesse bewusst zu machen, seine Wahrnehmung dafür zu trainieren. Man lernt wieder seinen eigenen Körper zu spüren und aktiv darauf zu reagieren.